27 fröhliche Frühaufsteher liessen sich an diesem herrlichen Frühlingsmorgen durch den kompetenten Exkursionsleiter Markus Wipf über Vögel, Pflanzen, Umwelt und viele weitere spannende Themen informieren. Wir erfuhren, dass der Mauersegler gar nicht zu den Schwalben gehört und Markus zeigte uns zum grossem Erstaunen vieler, dass dieser Vogel sehr kurze Beine hat. Deshalb kann er, sollte er mal auf den Boden fallen, nicht mehr aufstarten, da er seine langen Flügel nicht genügend schwingen kann. Man sollte ihn sanft hochheben und in die Luft werfen, damit er seine Schwingen wieder bewegen kann. 98 % seines Lebens verbringt der Mauersegler in der Luft. Nur zum Brüten ist er mal «sesshaft».

Es gibt drei Vögel, die ihren Namen (mehr oder weniger) selber rufen: Der Zilpzalp, der Uhu und ….der Kuckuck. Es war für uns alle eine riesige Freude, den «Gugger» zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder mal in Hunzenschwil zu hören. Er ist ein Schmarotzerbrüter, der seine Eier in die Nester von anderen, kleineren Vogelarten legt. Deren Eier müssen aber farblich passen, damit das Kuckucksei nicht auffällt. Das Kuckucksweibchen brütet das Ei bereits im Körper vor, damit dann ihr Junges Vorsprung auf die Entwicklung im Nest hat und die Eier oder die geschlüpften Jungen der Pflegeeltern aus dem Nest «entfernen» kann. Brutal, aber auch die Natur ist oft so, wie wir Menschen auch….

Am Endpunkt der Exkursion schlossen wir diesen lehrreichen Morgen mit schönen Kontakten und leckeren Zutaten gemütlich ab. (Text: Ursula Brack)